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Lüftung

© KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar
KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar
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KfW-Förderung für die kontrollierte Wohnungslüftung

Lüftungsanlage wird gefördert mit Kredit und Zuschuss

Im Rahmen des KfW-Programms "Energieeffizient Sanieren" ist die kontrollierte Wohnungslüftung für Ein- und Zweifamilienhäuser, die vor dem 1. Januar 1995 fertig gestellt wurden, als Einzelmaßnahme förderfähig. Hauseigentümer haben dabei die Wahl zwischen einem zinsgünstigen Darlehen und einem Investitionskostenzuschuss. Dieser Zuschuss beträgt zehn Prozent der Sanierungskosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit. Förderfähig sind zentrale, dezentrale oder raumweise Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, bedarfsgeregelte Abluftsysteme sowie Kompaktgeräte mit Luft-/Luft-Wärmeüberträger und Abluftwärmepumpe.

Auf diese Punkte sollten Sie besonders achten:

  • Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann nur dann effektiv und effizient arbeiten, wenn die Hülle des Hauses bei der Sanierung möglichst luftdicht ausgeführt wurde. Dies muss für viele Förderprogramme auch durch einen Luftdichtheitstest (so genannter "Blower-Door-Test") nachgewiesen werden.
  • Ein weiterer Aspekt der Effizienz und damit auch der Kosteneinsparung ist die Elektroeffizienz, also das Verhältnis aus elektrischer Leistungsaufnahme der Lüftungsanlage zu der benötigten Luftmenge. Hier geben viele Förderprogramme spezifische Grenzwerte vor, entscheidend für den Erfolg ist hierbei die gute Planung des Luftkanalnetzes. 
  • Nicht zuletzt ist der Faktor der Wärmerückgewinnung von Bedeutung: Je mehr Energie aus der warmen Innenluft zurückgewonnen werden kann, desto besser.


Quelle: Sunshine Energieberatung GmbH / Energie-Fachberater.de / KfW
Mit freundlicher Genehmigung von Energie-Fachberater.de